Der Kultursoziologe Dr. Arndt Emmerich erforscht das Zusammenleben im Viertel und findet, was in den Schlagzeilen fehlt: über Jahrzehnte gewachsene Nachbarschaftshilfe, gegenseitigen Schutz, ökonomische Solidarität.
Ein Gespräch über das Viertel als Ankunftsort, über das „Zombieland“-Stigma und was Stadt und Gesellschaft von diesen fast übersehenen Beziehungen lernen können. Emmerich ist Junior Professor an der University of Hertfordshire und Silvia-Tennenbaum-Stipendiat der Hertie-Stiftung.
Wenn über das Verhältnis von Muslimen und Juden gesprochen wird, geht es meist um Konflikte. Diese Folge richtet den Blick auf das, was im Alltag längst gelebt wird: Vertrauen, Verlässlichkeit und Unterstützung unter Nachbarn. Jetzt reinhören, direkt hier oder auf Spotify.

