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Können muslimische und jüdische Nachbarn nicht miteinander? Im Frankfurter Bahnhofsviertel erzählt der Alltag eine andere Geschichte.

Illustration: Ein Mann mit Kippa und Schürze und ein älterer Nachbar mit grauem Bart tragen gemeinsam lachend eine Kiste Obst vor einem Obst- und Gemüseladen, eine Frau mit Kopftuch hält ihnen die Tür auf. (KI-generiertes Symbolbild)KI-generiertes Symbolbild

Der Kultursoziologe Dr. Arndt Emmerich erforscht das Zusammenleben im Viertel und findet, was in den Schlagzeilen fehlt: über Jahrzehnte gewachsene Nachbarschaftshilfe, gegenseitigen Schutz, ökonomische Solidarität.

Ein Gespräch über das Viertel als Ankunftsort, über das „Zombieland“-Stigma und was Stadt und Gesellschaft von diesen fast übersehenen Beziehungen lernen können. Emmerich ist Junior Professor an der University of Hertfordshire und Silvia-Tennenbaum-Stipendiat der Hertie-Stiftung.

Wenn über das Verhältnis von Muslimen und Juden gesprochen wird, geht es meist um Konflikte. Diese Folge richtet den Blick auf das, was im Alltag längst gelebt wird: Vertrauen, Verlässlichkeit und Unterstützung unter Nachbarn. Jetzt reinhören, direkt hier oder auf Spotify.

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