Mustafa Cimşit Pressebild - Martin-Buber-Plakette

Besondere Auszeichnung für unseren Geschäftsführer:

Wir freuen uns, heute eine ganz besondere Nachricht mit unserer Gemeinschaft teilen zu dürfen: Unser Geschäftsführer, Mustafa Cimşit, wird mit der renommierten Martin-Buber-Plakette ausgezeichnet.

Damit reiht er sich in einen Kreis beeindruckender Persönlichkeiten ein. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Richard von Weizsäcker, Königin Silvia von Schweden, Hans-Dietrich Genscher und Armin Laschet mit diesem Preis geehrt. Nun wird diese Ehre auch Mustafa Cimşit zuteil, was nicht nur eine Anerkennung seiner persönlichen Leistung ist, sondern auch ein kraftvolles Signal für die Arbeit des jüdisch-muslimischen Bildungswerks Maimonides.

Ein Zeichen für Dialog und Menschlichkeit

Die Martin-Buber-Plakette wird seit 2002 von der niederländischen Organisation Stichting Euriade verliehen. Sie würdigt Menschen, die sich in außergewöhnlichem Maße für die Menschlichkeit, das Miteinander und den interreligiösen Dialog einsetzen.

Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Polarisierung zunimmt, sieht Mustafa Cimşit in dieser Auszeichnung eine Bestätigung für unser gemeinsames Modell:

„Die Verleihung ist eine internationale Bestätigung dafür, dass unser Weg – Juden und Muslime in einer gemeinsamen Struktur für den Frieden zu vereinen – der richtige ist. Unsere Arbeit dient als unverzichtbarer Anker für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Brücken bauen zwischen den Welten

Die Auszeichnung unterstreicht die Relevanz der Projekte, die wir bei Maimonides täglich vorantreiben. Ob durch unsere Wanderausstellung „Gemeinsam Zukunft gestalten“, durch Fachvorträge oder die Arbeit an Schulen in Rheinland-Pfalz und Hessen – unser Ziel bleibt es, durch Begegnung und Wissensvermittlung Vorurteile abzubauen.

Besonders in Anbetracht der aktuellen globalen Krisen ist dieser Dialog wichtiger denn je. Dass die Jury neben Mustafa Cimşit auch den emeritierten Abt Adrian Lenglet und den Rabbiner Aaron Malinsky auszeichnet, verdeutlicht die Kraft des interdisziplinären und interreligiösen Austauschs.

Rückenwind für die Zukunft

Dieser Preis verleiht uns neuen Schwung, gerade auch mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in der Förderlandschaft. Wir verstehen die Martin-Buber-Plakette als Auftrag, unseren Weg als Brückenbauer konsequent weiterzugehen und junge Menschen für ein friedliches Miteinander zu gewinnen.

Wir danken der Stichting Euriade für diese Anerkennung und freuen uns auf die feierliche Verleihung am 5. Juni in Kerkrade!

 

Den vollständigen Artikel über die Auszeichnung und den Hintergrund von Mustafa Cimşits Arbeit können Sie hier in der aktuellen Berichterstattung nachlesen:

👉 Hier finden Sie den Link zum Artikel der Allgemeinen Zeitung

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